Auf einen Kaffee mit Thomas Ott-Albrecht

Ausgabe 39
Sa, 03/30/2019

Schauspieler, Regisseur und Intendant:

Auf einen Kaffee mit Thomas Ott-Albrecht

Das JUNGE STAATSTHEATER PARCHIM, das vor der Fusion mit dem Staatstheater in Schwerin unter der Marke MECKLENBURGISCHES LANDESTHEATER PARCHIM bereits große Erfolge feierte, sorgt in jeder Spielzeit dafür, dass insbesondere Kinder und Jugendliche an die Theater-Kultur herangeführt werden. Darüber hinaus arbeitet man in Parchim aber auch daran, mit einem spannenden und abwechslungsreichen Abendprogramm Unterhaltung für ein Erwachsenenpublikum zu liefern. Für die gesamte Region Südwestmecklenburg ist dieses Theater schon seit langem ein sehr wichtiger Bestandteil im Bereich „Kultur“. Wir sprachen mit dem langjährigen Intendanten Thomas Ott-Albrecht.

WiFöG: Herr Ott-Albrecht, Sie leiten seit vielen Jahren das frühere „Mecklenburgische Landestheater Parchim“ und heutige „Junge Staatstheater Parchim“. Wie jung fühlen Sie sich just in diesem Moment?

Ott-Albrecht: Ah, das ist eine sehr gute Frage! (lacht) Nun, die allermeiste Zeit fühle ich mich sicherlich jünger, als ich tatsächlich bin. Was vor allem auch damit zusammenhängt, dass ich hier im Theater insbesondere mit jüngeren Menschen sehr viel Zeit verbringe und mich intensiv mit ihnen auseinandersetze. Als aufmerksamer Zuhörer bin ich Teil von Diskussionen. Und das ist dann oft auch sehr erfrischend. Aber hin und wieder stelle ich in solchen Situationen auch fest, dass ich nicht wirklich folgen kann und das da fast schon anderthalb Generationen zwischen uns liegen. Und dann fühle ich kurzzeitig das eigene Alter. Dieses Gefühl des Älterseins kann mitunter aber auch sehr belebend sein. Ich fühle den Beginn einer beginnenden Altersweisheit. Verstehen Sie, was ich meine? (lacht sehr herzlich)

WiFöG: Vollkommen. Was genau macht die Marke „Junges Staatstheater Parchim“ aus?

Ott-Albrecht: Unser Haus bietet eine hochqualitative Theaterunterhaltung für Kinder und Jugendliche. Vom KiTa-Kind, über den Grundschüler bis zum Abiturienten decken wir mit unserem Programm diesen Altersbereich ab. Und das mit den kompletten technischen und handwerklichen Möglichkeiten, die ein Theater bieten kann. Darüber hinaus ist es so, dass unsere Schauspieler im Wesentlichen bei uns ihr allererstes Engagement erhalten. Sie kommen also zumeist direkt von der Schauspielschule und sind dann noch recht jung und unverbraucht. Auch das ist mit Sicherheit ein Teil, der uns als Marke ausmacht.

WiFöG: Daneben aber gibt es auch zukünftig wieder Neuinszenierungen, die sich an Erwachsene als Publikum richten, oder?

Ott-Albrecht: Ja, genau. Auch das ist ein wichtiges Element. Man darf schließlich nicht vergessen – wir „versorgen“ als Theater gewissermaßen ja auch den Landkreis. Und das war auch schon in der Zeit, bevor wir „Junges Staatstheater Parchim“ wurden, so. Übrigens waren und sind wir damit sehr erfolgreich – insbesondere was den Kartenverkauf angeht. (lächelt) Was mir in diesem Zusammenhang aber auch sehr wichtig erscheint, ist der folgende Umstand: Unsere jungen Schauspieler kommen hierher und bleiben ein paar Jahre, bevor es sie weiterzieht und sie dann in der Regel Verträge bei größeren Theatern abschließen. In der Zeit aber, in der wir sie hier entscheidend ausbilden, ist es wichtig, dass sie nicht ausschließlich nur für Kinder und Jugendliche spielen. Eine solche Einseitigkeit wäre schwierig für die spätere Laufbahn. Auch aus diesem Grunde haben wir das Ziel, eben ein interessantes und abwechslungsreiches Abend-Programm für Erwachsene auf die Bühne zu bringen.     

WiFöG: Stichwort „erwachsen“: Geboren sind sie in Brandenburg, aufgewachsen in Berlin. Fühlen Sie sich eher als Brandenburger oder als Berliner?

Ott-Albrecht: Ich bin natürlich Mecklenburger. (lacht herzlich) Aber um Ihre Frage korrekt zu beantworten: Ich bin wohl grundsätzlich eher Brandenburger als Berliner. Es ist aber an dieser Stelle wichtig, zu erwähnen, dass es mich bereits seit früher Kindheit irgendwie nach dem Norden gedürstet hat. Das war immer ein – wenn auch abstrakter – Wunsch in mir.

WiFöG: Wie kamen Sie zu dem Wunsch, Schauspieler zu werden?

Ott-Albrecht: Das war – wie so oft – eine Geschichte voller Zufälle. Meine Mutter war Lehrerin in Berlin und öfter entschuldigten sich Schüler bei ihr, weil sie im benachbarten Rundfunk der DDR Sprecher-Kinder für Hörspiele suchten. Irgendwann meinte meine Mutter, ich könne ja mal dorthin mitgehen und mir das ansehen. Wie der Zufall es wollte, fand genau an dem Tag ein Vorsprechen statt. Ich war zwar nicht angemeldet, schaute mir das aber eine Weile lang an und fasste den Entschluss, das auszuprobieren. Eher unaufgeregt habe ich das gemacht. Ich fand, dass die meisten anderen immer so gekünstelt sprachen. Also machte ich das ganz anders. Und am Ende wurde ich ausgewählt. Von da an habe ich sehr viel Zeit beim Radio verbracht. Vor allem habe ich dort in der Produktion von Hörspielen, wie beispielsweise „Neumanns zweimal klingeln“, „Familie Findig“ und etlichen anderen Kinderhörspielen mitgewirkt.

WiFöG: Das war sicherlich sehr aufregend – als Kind beim Rundfunk?

Ott-Albrecht: Sie sagen es. Das war es nämlich in der Tat. Und es war nicht nur aufregend, es war auch sehr anregend. Ich bemerkte mit den Jahren, dass es im Studio möglich war, Dinge zu denken und auch intern zu äußern, die man „draußen auf der Straße“ nie hätte so einfach sagen dürfen. Außerdem war es eine sehr gute und ebenso frühe Ausbildung für mich.

WiFöG: Zum Studium gingen Sie dann nach Rostock an die Hochschule für Schauspielkunsrt „Ernst Busch“. War das Teil Ihres Kindheitswunsches?

Ott-Albrecht: Nein, das war es zunächst mal ganz und gar nicht. (lacht sehr herzlich) Ich wollte unbedingt in Berlin studieren.

"Im dritten Anlauf machte ich dann alles richtig und sagte gleich zu."

WiFöG: Wie kam es dann zum Studienort Rostock?

Ott-Albrecht: Ich möchte ungern erneut den Begriff „Zufall“ belasten – außerdem könnte man diese Frage wohl abendfüllend beantworten … (lacht sehr herzlich) Ich will es kurz machen: Ich bewarb mich ganz normal in Berlin an der Hochschule. Dort aber gab es nur sehr wenige Plätze im Semester. Ich meine, dass es an die 40 waren. Bei insgesamt 4.000 Bewerbungen, die dort eingingen, wäre es wohl euphorisch gewesen, zu glauben, man werde sicher angenommen. Ich erhielt aber tatsächlich eine Rückmeldung, dass man mir einen Studienplatz anbieten würde. Allerdings am Außenstandort in Rostock oder ich müsse noch warten. Das habe ich glattweg abgesagt und mich fürs Warten entschieden. Vergeblich. Also versuchte ich mein Glück dann ein Jahr später erneut. Wieder hieß es Rostock sei sicher, Berlin eher mit Glück. Ich bat um Bedenkzeit und verpasste erneut meine Chance. Im dritten Anlauf machte ich dann alles richtig und sagte gleich zu.

WiFöG: Eine gute Entscheidung?

Ott-Albrecht: Oh ja. Eine goldrichtige Entscheidung. Rostock war klasse. Tolle Studienbedingungen, tolle Dozenten und ganz tolle Kommilitonen. Ich habe dort sehr viel gelernt und mich „pudelwohl“ gefühlt.

WiFöG: Sie begannen nach dem Studium in Rostock zunächst als Theaterschauspieler in Bautzen. Wie schnell haben Sie sich dort zurecht gefunden. Von der großen Hansestadt in das eher beschauliche Ostsachsen …

Ott-Albrecht: Bautzen war für mich in vielerlei Dingen eine sehr lehrreiche Erfahrung. Und bei Weitem waren das nicht immer Gute. Es war ein spannender Abschnitt meines Lebens – insbesondere beruflich gesehen. Ich schlüpfte auf der Bühne in sehr viel Rollen. Manche Inszenierungen waren großartig und erfolgreich – manche überhaupt nicht. Vieles, was ich dort erlebte, war für mich deshalb so eine wichtige Erfahrung, weil ich, als ich in Parchim Intendant wurde, genau wusste, wie ich es eben nicht machen wollte. Ich denke, dass auch solche Erfahrungen einen prägen. Und insofern hinterließ Bautzen wirklich nachhaltige Eindrücke in mir. (lächelt)

WiFöG: Ist ein guter Schauspieler automatisch auch ein guter Regisseur?

Ott-Albrecht: Ganz und gar nicht! In vielen Schauspielern steckt überhaupt gar kein Regisseur. (lacht sehr herzlich) Aber ein Schauspieler, der auch als Regisseur arbeitet, hat zwei Vorteile auf seiner Seite: Er weiß aus eigener Erfahrung, wie ein Schauspieler an eine Rolle herangeht und wie er mit Kritik und Anregungen klarkommt. Und gleichzeitig befähigt ihn die Tätigkeit als Regisseur, im Umkehrschluss als Schauspieler besser auf Anregungen aus der Regie zu reagieren. Wir geben hier unseren jungen Schauspielerinnen und Schauspielern die Chance, gelegentlich auch Regie zu führen. Bei manchen klappt‘s weniger gut – bei anderen deutlich besser. Und manchmal entdecken wir großartige Regie-Talente in unserem Ensemble. (lacht)

WiFöG: Gab es mal einen Moment, indem Sie überlegten, auf der Leinwand oder im Fernsehen als Schauspieler Karriere machen zu wollen?

Ott-Albrecht: Das ist sehr schön, dass Sie danach fragen. (lacht sehr herzlich) Wissen Sie, eigentlich hatte ich das nie wirklich auf dem Schirm. Eine Ausnahme aber gibt es tatsächlich. Und zwar habe ich früher einmal in einer Karl-May-Verfilmung der DEFA eine kleine Nebenrolle gespielt. Die Hauptfigur wurde damals von Henry Hübchen dargestellt und ich war ein junger Mann mit Augenklappe. Es gab damals wie heute jede Menge Autogrammjäger die von möglichst allen beteiligten Schauspielern aus diesem Film Autogramme sammelten. So kommt es, dass heute, wo es scheinbar eine Art „Markt“ für genau diese Autogramme gibt, mein Autogramm so selten ist, denn ich habe „sage und schreibe“ genau zwei vergeben, dass jedes dieser zwei einen sehr viel höheren „Marktwert“ zu haben scheint, als eines der vergleichsweise vielen des Hauptdarstellers Henry Hübchen. (lacht sehr herzlich)

WiFöG: Von Bautzen aus wechselten Sie für eine überschaubare Zeit nach Berlin, um dann später in Parchim zu landen. Wie genau kam es dazu, dass Sie schließlich hier zu uns nach Parchim gelangt sind?

Ott-Albrecht: Na ja, es ist ja manchmal so im Leben, dass die eigenen Entscheidungen in der Rückbetrachtung nicht immer die Besten waren. Ich verließ Bautzen schon mit dem Gefühl, die Provinz zu verlassen, um in Berlin die Stadtluft – vor allem auch die kulturelle – einatmen zu können. Dort angekommen, stellte ich aber recht bald fest, dass sich ziemlich viel verändert hatte. Die frühen Nachwendejahre hatten zumindest im Bereich der Kultur auch für recht viel Unsicherheit vor Kahlschlägen gesorgt. Insgesamt war es aber so, dass ich mich nicht wirklich wohlfühlte. Es gab in mir den tiefen Wunsch, die Metropole schnell wieder zu verlassen. Ich hatte gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin zunächst ein wunderschönes altes Haus mit Garten in Hohen Wangelin gemietet, sodass ich innerhalb kürzerer Zeit an alle wesentlichen Theaterstandorte in unserem Bundesland gelangen konnte. Da bot sich auch Parchim an. Ein guter Freund, ein Schauspieler, erzählte mir von dem Theater hier in Parchim. Und das dort einer wie ich, der sowohl auf der Bühne als auch neben, hinter und vor der Bühne zu agieren versteht, händeringend gesucht würde. Also habe ich mich hier einfach mal vorgestellt.

WiFöG: Mit Erfolg …

Ott-Albrecht: Sogar mit sehr Großem … (lacht sehr herzlich) Man könnte auch sagen: Ich kam, sah und blieb. Seit 1995 bin ich nun hier. Es gab zwar Ausflüge zur Fritz-Reuter-Bühne des Staatstheaters in Schwerin. Aber generell bin ich seit 24 Jahren ein Parchimer, wenn man so will. Und ganz genau genommen bin ich ja ein Ziddericher. Zidderich ist ein kleines Dorf in der Nähe von Goldberg. Dort lebe ich gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin seit 1999.

"Wissen Sie, es gibt unzählige Beispiele von großartigen Bühnenstücken, die das Schicksal teilen, nicht überall gleichsam gut „in die Landschaft“ zu passen ..."

WiFöG: Apropos „Größe“ – unser Landkreis, in dem das Theater liegt, und der als Träger auch an Ihrem Theater beteiligt ist, ist der zweitgrößte Deutschlands. Die Prägung durch den ländlichen Raum herrscht unwiderlegbar vor. Inwiefern spielt das für Sie eine Rolle, wenn Sie an die Saisonplanung herangehen?

Ott-Albrecht: Das ist in der Tat immer eine wichtige und spannende Aufgabe, die gut gelöst werden will. Wissen Sie, es gibt unzählige Beispiele von großartigen Bühnenstücken, die das Schicksal teilen, nicht überall gleichsam gut „in die Landschaft“ zu passen. Das Empfinden und die eigene Lebenssituation eines bestimmten Publikums sind eben nicht überall gleich – dennoch bilden sie einen Kern bei der Aufnahme und inneren Verarbeitung von Kunst und Kultur. Da gibt es lokale und regionale Unterschiede, gerade zwischen Städtern und Menschen, die auf dem Land leben. Das bedeutet nicht, dass die eine Gruppe generell mehr oder weniger Verständnis aufbringt als die jeweils andere. Wenn aber ein Stück darauf aufbaut, an ganz besonderen Stellen Lacher zu ernten oder aber nachdenkliches Schweigen hervorzurufen, dann ist es erheblich, wenn das genau nicht erreicht werden kann, weil ein Publikum beispielsweise über einen Witz nicht lacht, weil der Witz als solcher gar nicht erkannt wird. Im Umkehrschluss bedeutet das eben von mir Beschriebene jedoch auch, dass wir als Intendanten nicht versuchen sollten, mit unserem Programm dem Publikum einfach nur hinterher zu laufen. Das würde dem Theater an sich nicht gerecht werden. Es ist wichtig ein Programm genau auszutarieren. Das ist eben der wesentliche Kern unserer Kunst. (lacht)  

WiFÖG: Vor zwei Jahren wurde beschlossen, dass Ihr Theater künftig in der alten Elde-Mühle stattfinden wird. War das eine Entscheidung, die Sie selbst mit entwickelt hatten?

Ott-Albrecht: Absolut. Ich war vielleicht nicht der geistige Urheber, aber ich habe mich seit Bestehen dieser Idee dafür stark gemacht. Man darf nicht vergessen, dass wir in unserem Haus seit 2014 aus baulichen Sicherheitsgründen nicht mehr auf der großen Bühne spielen dürfen. Zunächst liebäugelte ich mit der Idee, hier am Standort umfassend zu sanieren. Die Idee einer Kulturmühle, in der dann auch noch das Stadtmuseum mit einzieht, ist aber so reizvoll und bietet uns so viele Chancen, dass ich schnell erkannte, welche großartigen Optionen uns das gibt.

WiFöG: Bauvorhaben, insbesondere so spezielle wie eine neue Spielstätte, sind oftmals schwer einzuschätzen hinsichtlich ihrer Länge. Wann rechnen Sie persönlich mit dem „ersten Vorhang“ an der neuen Spielstätte?

Ott-Albrecht: Nun, da habe ich mich bereits verkalkuliert. (lacht sehr herzlich) Ich dachte anfangs, dass wir im kommenden Jahr in der Kulturmühle spielen werden. Mittlerweile habe ich die Einschätzung nach hinten korrigiert. Gut Ding will manchmal halt ein wenig mehr Weile haben. Daher antworte ich heute: Lassen wir uns überraschen … (lacht)

WiFöG: Haben Sie schon eine Idee im Kopf, welches das erste Stück sein wird, dass dort aufgeführt werden wird? Und falls ja, würden Sie es uns verraten?

Ott-Albrecht: Ja, sehr gern sogar. Ich schwanke da allerdings zwischen zwei Stücken, die – wie ich finde – beide ganz hervorragend dafür geeignet wären. Das eine wäre „Die zertanzten Schuhe“, ein Kinderstück, welches das Erste war, das an diesem Standort jemals aufgeführt worden ist. Das würde natürlich herrlich passen. Und das andere wäre – quasi eine Art Reminiszenz an Parchim, den Landkreis und die Menschen, die hier leben, das Stück „Unsere kleine Stadt“ von Thornton Wilder. Beide Stücke fände ich prima geeignet. Warten wir also mal ab, was wir dann wirklich aufführen werden, wenn es erst soweit ist. (lacht)

WiFöG: So, Herr Ott-Albrecht, jetzt sind wir bereits bei unserer letzten Frage angelangt. Wenn Sie sich eine Schauspielerin oder einen Schauspieler – ganz gleich wen und aus welchem Genre – auswählen dürften, die oder der im ersten Stück an der neuen Spielstätte die Hauptrolle spielte, wer wäre dies? Und wieso?

Ott-Albrecht: Das ist eine ziemlich gute Frage, auf die ich glücklicherweise eine Antwort weiß. (lacht sehr herzlich) Also, wenn jemand mir einen Wunsch erfüllen wollte, dann wäre ich sehr froh, wenn die großartige Katharina Thalbach uns die Ehre gäbe, im ersten Stück in der Kulturmühle auf der Bühne mitzuwirken. (lacht sehr herzlich) Ich wäre aber auch schon sehr glücklich, wenn sie vielleicht auch nur als Zuschauerin zu uns käme. Eine andere Antwort liegt mir auch noch auf der Zunge, aber Ihre Frage war so gestellt, dass ich jene Antwort gar nicht geben kann …

WiFöG: Bitte sagen Sie uns, was Ihnen da durch den Kopf geht …

Ott-Albrecht: Herzlichen Dank! (lacht) Wissen Sie, es wäre einfach unglaublich toll, wenn es uns zur Premiere in der neuen Spielstätte gelänge, alle lebenden aktuellen und ehemaligen Darsteller unseres Theaters vor Ort dabei zu haben. Das wäre ein Traum. Jede Schauspielerin und jeder Schauspieler hat seinen Teil dazu beigetragen, dass es dieses wunderbare Theater in dieser vergleichsweise kleinen Stadt so noch gibt. Also lade ich auf diesem Wege schon heute alle aktuellen und ehemaligen Akteure unseres Hauses ganz herzlich ein, bei der Eröffnung dabei zu sein.

WiFöG: Herr Ott-Albrecht, wir danken Ihnen sehr für dieses Gespräch.

Steckbrief

  • 1945 als "Bunte Bühne" gegründet
  • 1948 - 1990 Parchimer Kreistheater
  • 1990 - 2016 Mecklenburgisches Landestheater Parchim
  • seit 2016 Junges Staatstheater Parchim
  • Thomas Ott-Albrecht ist seit 1995 Teil des Theaters
Junges Staatstheater Parchim der Mecklenburgisches Staatstheater GmbH // Blutstraße 16 // 19370 Parchim
Telefon: 03871/62910

 

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Marc Brendemühl
Projektmanager Kommunikation und Marketing
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